Kosten & Krankenkasse

Was kostet
die Therapie?

Die Kosten für medizinisches Cannabis hängen von Präparat, Dosierung und Bezugsweg ab. Hier finden Sie eine neutrale Übersicht, damit Sie wissen, was auf Sie zukommt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Medizinisches Cannabis wird in der Schweiz von der obligatorischen Grundversicherung nur in Ausnahmefällen und nicht generell vergütet. Eine Kostenübernahme ist im Einzelfall möglich, muss aber vorgängig beantragt und von der Krankenkasse mittels Kostengutsprache bewilligt werden.

Klären Sie eine mögliche Vergütung immer vor Therapiebeginn mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse ab. Ohne Kostengutsprache tragen Patientinnen und Patienten die Kosten in der Regel selbst.

Was kostet es als Selbstzahler?

Es gibt keinen festen Einheitspreis. Medizinisches Cannabis wird häufig als Magistralrezeptur in der Apotheke individuell hergestellt; der Preis richtet sich nach Wirkstoff, Menge und Darreichungsform.

Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt sowie die abgebende Apotheke nach einer konkreten Kostenschätzung für Ihre Therapie.

Was beeinflusst die Kosten?

Art des Präparats (z. B. Öl, Blüten, Extrakt)

THC- und CBD-Gehalt sowie verordnete Menge

Magistralrezeptur gegenüber Fertigpräparat

Begleitende ärztliche Konsultationen und Verlaufskontrollen

Unsere Empfehlung

Lassen Sie die Eignung der Therapie und die Frage der Kostenübernahme in einem Erstgespräch klären, holen Sie wenn möglich eine Kostengutsprache ein und vergleichen Sie die Preise verschiedener Apotheken.

Allgemeine Information, keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Massgebend sind die Auskünfte Ihrer Krankenkasse und Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes.

Bereit für den ersten Schritt?

Eine Ärztin oder ein Arzt klärt die Eignung der Therapie und die Kostenfrage individuell mit Ihnen.